Mitglied werden

Blitzumfrage Oktober 2020

Auswertung der Frage 5: Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Anmerkungen zum Thema im freien Text zu ergänzen.

Vorbemerkung

(zum Anzeigen/Verbergen klicken)

Gute Nachrichten über gut versorgte Schulen kommunizieren wir gerne. Sie wurden wie jede einzelne Rückmeldung gelesen und aufgegriffen und in die Zusammenfassung aufgenommen. Das gilt selbstverständlich auf für Ihre kritischen Rückmeldungen. Keine ist ausgelassen worden.

Die offene Frage in unserer Blitzumfrage nach den Herbstferien diente dazu Raum zu geben für die Kommentierung der eigenen Antworten zu den geschlossenen Fragen, zur Erweiterung relevanter Gesichtspunkte aus der Sicht der Teilnehmenden, zur detaillierten und vielfältigen Ausführung der Situation an den Schulen.

Dabei gab es keinerlei Begrenzung der Inhalte oder des Umfangs der Anmerkungen. Insofern kann die Auswertung der Kommentare eine Ergänzung und Korrektiv sein zu den eher statistischen quantifizierbaren Fragen.

Unser Fragenspektrum entstand aus den aktuellen Situationen der Schulen der Vorstandsmitglieder und ihrer Kontaktschulen beim gemeinsamen Schulträger oder der gemeinsamen Schulaufsicht sowie Fragen, Anliegen und Stellungnahmen von Schulleitungen, die sich an unserem Beratungsdienst oder über unsere Homepage an uns gewandt haben. Auch Anregungen aus Gesprächen mit Elternvertretern der Grundschulen und Gymnasien flossen in die Fragestellung mit ein.

Eine Befragung kann Einzelfälle relativieren, Tendenzen bestätigen, genauere neue Fragen aufwerfen.

Wir bewerten die Rückmeldungen nicht – die richtige Zusammenfassung der Rückmeldungen ist unabhängig von Sympathie oder Antipathie für einen Sachverhalt. Wir haben zusammengezählt und zusammengefasst, was Sie uns geantwortet haben.

Die Schulleitungsvereinigung Nordrhein-Westfalen e.V. hat keine Vorliebe für Katastrophenszenarien, wohl aber für ein qualitätsvolles, die Lernenden und Lehrenden unterstützendes Schulwesen.

Deshalb ist es aus unserer Sicht gut über den Tellerrand der eigenen Schule oder Kommune hinauszuschauen und zu erfahren, wie es in unserem Bundesland gerade jetzt um die Schulen und die Schulleitungen steht.




1. Unterrichtsausfall und Vertretungsunterricht

(zum Anzeigen/Verbergen klicken)

Die Mitteilungen der weitaus meisten beteiligten Schulen bezeugen: Das alte Bild vergangener Jahre ist auch das neue Bild: drastischer Lehrermangel an den meisten Schulen Nordrhein-Westfalens. Nur einzelne der an der Befragung teilnehmenden Schulen sehen sich da in einer guten Situation. Es handelt sich dabei um den fortgesetzten Lehrermangel und den hinzukommenden Krankenstand, plus corona-bedingte Ausfälle durch Risikogruppen, an Corona erkrankte Lehrkräfte oder Quarantäneanordnungen.

 „Der Ausfall an Lehrkräften ist immens, da viele LK erkältet sind und dann erst mal auf ein Testergebnis warten oder wegen Erkrankungen der eigenen Kinder fehlen.“

Kolleg*innen, die nicht im Präsenzunterricht sein dürfen, werden nicht als krank oder fehlend gemeldet. Damit werde die tatsächliche Unterbesetzung kaschiert. Die Vorstellung der häuslichen Beschäftigung von Kolleginnen und Kollegen in der Distanz sei nur bedingt praktikabel, ein Feigenblatt.

In einigen Schulen muss der Unterrichtsausfall von teilweise größeren Anteilen der Lehrkräfte „mit nichts“ aufgefangen werden, d.h. er wird nicht aufgefangen, vielerorts gibt es keinen Ersatz für ausfallende Lehrkräfte. Vertretungsregelungen und sogenannte „Coronastellen“ sind sehr häufig nicht zu besetzen; es fehlt an Personen, besonders an „geeigneten“ Personen, die nicht erst „angelernt“ werden müssen und möglichst nicht gleichzeitig an mehreren Schulen eingesetzt sind.  Vertretungslehrer werden dringend gebraucht.

 „Schwierigste Aufgabe ist die Stundentafel aufrecht zu erhalten, aufgrund des Ausfalls von Risikopatient*innen und des allgemeinen Lehrermangels.“

Die unbedingte Prioritätensetzung des Ministeriums bzw. der Landesregierung ist angekommen: Präsenzunterricht für alle Lernenden in Schulen mit „normalem“ Unterricht hat Vorrang vor allem Anderen, sei es der Gesundheitsschutz, sei es der mitgeschleppte Mangel an Infrastruktur und an Personal … Erlasse und Verfügungen dienen der gleichsträngigen Umsetzung, unbesehen standortspezifischer Gegebenheiten oder der Infektionsentwicklung.

 

Auf diesem häufig angesprochenen Hintergrund berichten die Schulen folgenden Umgang, je nach schulischen Möglichkeiten und Gewichtungen:

 

Praktizierte Lösungen und Notlösungen

 

  • kollegiale Unterstützung und Organisation kompensiert ansonsten ausfallenden Unterricht.
  • Angehörige von Risikogruppen unterrichten weiterhin im Präsenzunterricht laut Stundenplan.
  • Sonderpädagogen*innen werden im normalen Unterricht eingesetzt auf Kosten der Förderstunden.
  • Schulleitung leistet (zu viel) Vertretungsunterricht.
  • dauerhafte Klassengrößen im 1. und 2. Schuljahr mit 28 Kindern, Lerngruppen von 30 bis 40 Lernenden, häufige Durchmischung von Lerngruppen durch Zusammenlegungen bei wenigen Lehrkräften, Überfüllung von Räumen.
  • Sportunterricht ohne Sporthalle oder Schwimmbad wird in anderen Fachunterricht umgewandelt, für den Fachlehrkräfte präsent sind. Stunden werden den Vorbereitungsklassen und weiteren gekürzten Fächern entnommen (eine Schule mit 30% Lehrermangel).
  • Unterrichtskürzung bei Fachraum- oder Fachlehrermangel (Sport, Religion u.a. Fächer); dieser Ausfall wird nirgends erhoben, geschweige denn als Unterrichtsausfall gezählt, spätere Kompensation wird nicht überprüft. Über strukturellen Unterrichtsausfall, also Unterrichtsausfall, der über ein ganzes Halbjahr oder Schuljahr verläuft, wird nicht abgefragt, da das Ministerium es gar nicht wissen will. „Da können wir die größten Engpässe durch Unterrichtsausfall überbrücken“.
  • Tageweise müssen Klassen und Jahrgänge auch ohne Quarantäne-Situation ad hoc zu Hause bleiben, „weil zu wenig Köpfe da sind“, zu wenige Lehrkräfte präsent.

 

OGS und Ganztag

 

Als besonders aufwändig und herausfordernd beschreibt eine Anzahl der Rückmeldungen die unbedingte Auflage, OGS (Offene Ganztagsschule, Grundschulen) und Ganztagsschulbetrieb vollumfänglich zu gewährleisten. Drei Beispiele stehen für eine Vielzahl von Schulen mit Ganztagsbetrieb:

„Ein großes Problem ist die OGS - hier wird vom Ministerium auf Anwesenheitspflicht der Kinder gepocht, obwohl einige Eltern in Homeoffice die Betreuung ihrer Kinder in dieser Situation gern - beispielsweise bis Weihnachten - selbst in die Hand nehmen würden und dies die OGS erheblich entlasten würde!! Die Reaktion des Ministeriums ist für mich nicht nachzuvollziehen. Aus personellen Gründen musste unsere OGS beispielsweise 50 Kinder in eine Gruppe legen - eine Infektion hätte hier erhebliche Konsequenzen.“

Eine Realschule erhält die Verfügung den vollen Ganztag zu praktizieren, während die gleichzeitig geltenden Corona-Auflagen den Mensabetrieb nur für die Jahrgänge 5 und 6 erlauben. Gestaffelter Unterrichtsbeginn und Schichtbetrieb: verboten.

„Bei uns sind 30% Lehrerausfall zu managen … Bereiche für den Ganztag für die Jahrgänge 7-9: Die Mensa ist zu klein, keine Räume für den Ganztag da. Wir hatten ein Konzept, bei dem im Mittags- und Nachmittagsbereich genauso viele Schüler in der Schule sind, dass wir für die Sicherheit sorgen können. Insgesamt haben die Jahrgänge 5+6 eine Doppelstunde weniger Unterricht, die Jahrgänge 7-9 zwei Doppelstunden weniger. Zugunsten von kompletter Präsenzpflicht hocken jetzt alle Schüler konsequent aufeinander, die Pausen sind - insbesondere bei Regen - ein Desaster. Hier fühlen wir uns sehr im Stich gelassen, denn unser Konzept schützte Lehrer und Schüler.“

Für die Grundschulen ergeben sich aus der Anzahl von externen Mitarbeitenden im OGS-Betrieb weitere Durchmischungsprobleme. Mittagspausen von 65 Minuten müssen wegen der Trennung der Jahrgänge auch bei Regen draußen ohne Unterstände verbracht werden.

Mehrere Schulen skizzieren an dieser Stelle ihre schuleigenen Konzepte, die besser passten und geeignet wären das Ziel der Coronamaßnahmen für den eigenen Standort bestmöglich zu sichern. Begründungsfreie Verbote und Einschränkungen seitens des Ministeriums stoßen auf Unverständnis und Kritik.




2. Schulleitungen und Ministerium

(zum Anzeigen/Verbergen klicken)

Etwa die Hälfte äußerte sich auch zum folgenden Kontext:

 

Konflikte für Schulleitungen:

  • Die Vorgaben des MSB konterkarieren die Vorgaben und Expertenempfehlungen, auf möglichst wenig Durchmischung und Beibehaltung homogener Gruppen zu achten.
  • Die Inkaufnahme von regelmäßig engen Kontakten zwischen Schülerschaften in öffentlichen Verkehrsmitteln, vor dem Schulhof, in der Schulmensa … macht Abstandsregeln usw. für Lernende wenig überzeugend.
  • Struktureller Unterrichtsausfall gilt als „hat laut Stundentafel stattgefunden“.  Er fällt aber aus.
    Die Aufforderung Vertretungskräfte einzustellen, denen man sehenden Auges keine Lerngruppenbetreuung zutrauen kann.
  • Der Unterricht von Lehrkräften im Home-Office gilt als erteilt, auch wenn ein distance – teaching nicht organisiert bzw. geleistet werden kann („Woher nehmen und nicht stehlen?“).
  • Viele Schulen verfügen inzwischen über flexible Modelle und Erfahrungen, um unter Corona-Bedingungen möglichst viel und möglichst guten Unterricht für alle zu gewährleisten – jedoch dürfen sie diese nicht anwenden, weil möglichst viel guter Unterricht unter Einhaltung bestmöglichen Gesundheitsschutzes nicht oberstes Ziel der vorgesetzten Behörde zu sein scheint. Vielmehr äußern viele den Eindruck, dass es der Behörde absolut vorrangig um die Bekanntgabe flächendeckend erteilten Präsenzunterrichts geht.
  • Die Information über Coronafälle in Schulen erscheint als nicht transparent.
  • Schulen müssen fragen und bitten, statt verantwortlich und den Erfordernissen angemessen ausgestattet zu werden.
  • Verordnungen passen nicht zusammen („Wir sind eine private Förderschule in Kooperation mit Jugendhilfe, jeder Bereich hat seine eigenen Verordnungen, die nicht miteinander kompatibel sind“).
  • Schulleitungen sind für Lernende und Personal gleichermaßen verpflichtet, Prävention und Gesundheitsschutz zu gewährleisten und müssen damit klarkommen, dass sie oftmals genau dem zuwider handeln sollen.

 „… längere Krankheiten könnten über Flexmittel besetzt werden, doch es gibt keine Bewerber mehr. Als Schulleitung kann ich eigentlich nicht verantworten, dass diese "sehr bemühten" Kollegen/ Kolleginnen überhaupt Unterricht übernehmen. Dauert nicht mehr lange, dann bricht das Kartenhaus zusammen.“

„Ich finde es unverantwortlich, dass das Ministerium Distanzlernen gerade nur noch im Corona-Fall zulässt, wir also dazu angehalten werden, Klassen aufzuteilen, um irgendwie Präsenzunterricht zu erteilen. Da kann man vor dem Hintergrund des aktuellen Pandemiegeschehens nur den Kopf schütteln“.

„Da es politisch aber außer Frage steht, dass Präsenzunterricht und Betreuung möglichst vollumfänglich erteilt werden sollen, gerät unser Auftrag in eine Schieflage, die nicht unbedingt angemessen ist.

„Wir nehmen geringere Unterrichtsqualität (Ablenkung durch Lüften, Masken, An- und Ausziehen, Behinderung der Kommunikation durch Masken, ...) und vor allem Ansteckungspotenziale in Kauf, damit der Betreuungsaspekt von Schule realisiert werden kann. Das ist aber nicht unsere Hauptaufgabe. Hier verschiebt das Ministerium ganz deutlich Prioritäten...“

 

Extreme Dauerbelastungen für Schulleitungen

 

  • ständig neue Stundenpläne erstellen, d.h. die Arbeiten des Schuljahresbeginns immer wieder mit ähnlichem Aufwand das Schuljahr hindurch aufbringen.
  • nicht abreißende Bemühungen um Stellenbesetzung und Vertretungspersonal.
  • tägliche Überprüfung der Gesundheitslage an der eigenen Schule betreffend Raumtemperaturen, Hygiene (Sicherung Schülermasken) und ggf. Quarantäne-Management mit Gesundheitsamt und Folgearbeiten.
  • Hygienemittel, Schutzmasken, sofern überhaupt vom Schulträger zu bekommen, müssen immer wieder neu beantragt und begründet werden; in vielen Fällen werden sie von den Leitungspersonen aus privaten Mitteln selbst gekauft, z.B. „Desinfektionstücher für iPads und Kopfhörer (für die Kinder).
  • Telefondienste durch Schulleitung, da zu wenig Sekretariatsstunden.

 

  • Aufgeblähte statistische Berichtspflichten, BAD, Krankmeldungen, Leerlisten, Antragsformulare Hygienemaßnahmen, Konzepte zum Lernen auf Distanz … „Im Moment fülle ich nur Vorgaben aus“.

  • Schulleitung setzt sich allzu häufig selbst in Vertretung ein (durchaus auch langfristig und umfangreich) um Unterrichtsausfall zu vermeiden.
  • Es ist anstrengend notwendige Informationen aus unterschiedlichen umfangreichen Informationsquellen zusammenzutragen zu müssen; häufig kurzfristig.
  • Hohe Verfallsgeschwindigkeit von Regelungen und Vorgaben der Hierarchie („… waren meine Pläne hinfällig. Wir planen dann, wenn wir wissen, wie wir weiterarbeiten dürfen“).
  • Permanent Konzepte schreiben hinsichtlich der Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht.
  • Spitzenzeiten für Arbeitsverdichtung werden unter keinen Umständen abgefedert (z.B. Delfin 4 kaum durchführbar wegen Personalmangels).
  • Ins Leere laufende Anstrengungen („Bilden uns stetig fort ohne digitale Ausstattung“).
  • Ständige Erreichbarkeit der Schulleitungen am WE und in den Ferien wird dauerhaft zu erhöhten Ausfällen von Schulleitungen führen.
  • Schule ist wie immer Bittsteller und muss die offenkundig nötigen Hygienemaßnahmen stets neu begründen.

 „Der immer wieder kurzfristige Ausfall von Lehrkräften, gepaart mit der hohen Anzahl von Lehrkräften, die ganz ausfallen, mit der Unmöglichkeit, fachkundiges Personal zur Vertretung zu finden und mit dem enormen Verwaltungsaufwand macht es unglaublich schwer Schule gut aufzustellen“. Die Qualitätsanalyse, der Schulen sich regelmäßig unterziehen müssen, werde dennoch unbeirrt weitergeführt.

„Besonders hilfreich ist das persönliche Netzwerk der Schulleitung.“

Auf diesem Hintergrund nehmen Schulleiter*innen Anstoß daran, dass weder die zuständige Ministerin Yvonne Gebauer noch Ministerpräsident Armin Laschet über einen Kenntnisstand der Arbeitssituation von Schulleitungen im Alltag und insbesondere im Corona-Alltag verfügen.

 „…und der Ministerpräsident sagt dann in öffentlichen Talk-Runden, dass die Schulleiter mal etwas eher aus den Ferien kommen sollten und sich mit den Konzepten der Landesregierung (??) auseinandersetzen sollten. Ich für meinen Teil habe in den großen Ferien nur 5 Tage außerhalb der Schule zugebracht, und auch in den Herbstferien war ich nur an 4 Tagen fern der Schule. Der Umgang mit den Kollegien und den Schulleitungen ist unsagbar ignorant.“

 

Forderungen an das Ministerium

  • Die inzwischen über 8 Monate ignorierten Schüler*innen mit besonderem Förderbedarf müssen in den Blick genommen und Maßnahmen für sie bereitgestellt werden.
    „Auch nach 8 Monaten Corona kümmert sich das Ministerium nicht um „kleine Gruppen, für die die Umsetzung der Vorgaben zu weiterer Bildungsungerechtigkeit führt“, z.B. die Sinnesgeschädigten.
  • Die Ministerin soll sich nicht mit Vorhaben schmücken, die real nicht vorhanden sind.
    Die digitale Ausstattung ist nicht vorhanden, obwohl die Ministerin das Gegenteil behauptet. Dies schiebt den schwarzen Peter wieder in die Schule, und als Schulleiter muss man dann den Eltern erläutern, dass die Ministerin die Unwahrheit sagt.“
    Ein sinnvoller Stufenplan mit Maßnahmen in definierten Pandemie-Szenarien wäre hilfreich, um aus der Atemlosigkeit und Willkür von Maßnahmen herauszukommen.“

    Ein solcher Stufenplan wird in einer Reihe von Äußerungen für erwartbar gehalten und gefordert.

    Mehr Eigenverantwortlichkeit der Schulen und Schulleitungen wird gefordert. Manchen leuchtet nicht ein, dass die inzwischen entwickelten Kompetenzen an den Schulen, ihre für die eigene spezifische Situation erarbeiteten Strategien weder gefragt noch erlaubt sind.
  • Unterrichtsinhalte sollten in allen Fächern, besonders auch in den zentralen Prüfungsfächern, gekürzt werden.
    Es kann unter den seit Monaten eingeschränkten Arbeitsbedingungen nicht das gesamte lehrplanbezogene Pensum erreicht werden.“
  • Seitens der Ministerin wird Vertrauen in die Schulleitungen und ihre verantwortungsvolle Gestaltungsfähigkeit vor Ort erwartet.
    „Das wäre eine ganz normale „Wertschätzung.“
  • Schulen sollten die Möglichkeit haben, in dieser Situation die Stundentafel zu verändern.
  • Das Ministerium soll dem Gesundheitsschutz die notwendige Gewichtung geben und sich am Expertenrat orientieren.
    „Es würde das Arbeiten zudem erheblich vereinfachen, wenn es einen verbindlichen Stufenplan gäbe, der je nach Infektionsgeschehen verlässlich zu entsprechend vorher kommunizierten Maßnahmen führen würde, so dass man planen könnte. Die derzeitige Unsicherheit belastet Beschäftigte, Schülerinnen und Schüler und Eltern gleichermaßen. Es entsteht der Eindruck, dass die Schulen aus politischen Gründen um jeden Preis im Regelbetrieb offengehalten werden sollen - auch wenn dies z. B. den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts widerspricht. Dies führt zu wachsendem Unmut bei Beschäftigten, Schülerinnen und Schülern und Eltern.“

Viele Schulen sehen sich nicht dazu in der Lage, Vorgaben für Vertretungsunterricht, etwa den Grundsatz Gruppenzusammenlegungen vor Unterrichtsausfall, zu erfüllen und gleichzeitig die Vorgaben für den Gesundheitsschutz einzuhalten. Dem Ministerium geht es offenkundig an erster Stelle um Präsenz der Schülerschaften in den Schulen. Gesundheitsschutz und Hygiene, Unterrichtsqualität, die Nutzung inzwischen entwickelter Konzepte und Materialien für Distanzlernen, Konzepte für Schicht-Unterricht und flexible Wechsel von Präsenz und Distanzlernen spielen zurzeit keine Rolle und dürfen nicht praktiziert werden. Kolleg*innen der Risikogruppe, die zu Hause sind, gelten nicht als fehlend, ihr Unterricht als erteilt. Präsenz in der Schule ist zurzeit die „Heilige Kuh“, der aus Gründen politischer Darstellbarkeit alles Andere geopfert wird.




3. Schulträger und Ausstattung

(zum Anzeigen/Verbergen klicken)

Hygienemittel etc.

Schulträger haben inzwischen Desinfektionsmittel für die Hände (Lehrer) zur Verfügung gestellt. Masken gab es eher sporadisch als Einmal-Aktion; in den meisten Fällen gilt das Selbstversorgungsprinzip mit Masken für Lehrkräfte, Schülerschaft und sonstiges Personal.

Die Bereitstellung von FFP2-Masken in ausreichendem Maße für den täglichen Gebrauch für alle Lehrkräfte wird seitens Schulen in Risikogebieten als mehr als wünschenswert bezeichnet.

„Wir überlegen derzeit, vom Landesetat Livingguard-Masken (in der Schweiz in der Coronazeit entwickelt) für die Beschäftigten zu beschaffen. Diese Masken können 200 Tage getragen werden und kosten ca. 30 € das Stück. Damit wäre der Landesetat aufgebraucht.“

Die Reinigungsdienste scheinen fast überall regelmäßig zu funktionieren; allerdings bemerken viele Schulen einen Rückgang auf die Normalleistungen vor Corona. Eingespart wird inzwischen vielerorts das Desinfizieren der Flächen, Türklinken und Schülergeräte für den digitalen Unterricht.  Desinfektionsmittel insgesamt und auch für Schülerhände seien wieder rückläufig.

„Desinfiziert wird seit Sommer nicht mehr; Aussage Schulträger: Schmierinfektionen wurden bisher nicht nachgewiesen. Fazit: nicht notwendig.“  In Einzelfällen ist die Schulreinigung „verheerend“.

Bereitstellung von Plexiglas-Scheiben und weitere Hygienemaßnahmen wären sehr erwünscht, um die Lehrer zu schützen!

 

Das Lüften und der Mindestabstand

Unbestritten ist das Lüften und Stoßlüften eine wirksame Maßnahme gegen die Aerosole. In der Praxis gibt es offenkundig in großem Umfang Umsetzungsprobleme und negative Begleiterscheinungen, angefangen bei nicht zu öffnenden Fenstern, flatternden Papieren und knallenden Türen, die nicht fixierbar sind, Aufsichtsfragen, bis hin zu dauerhafter Raumkälte trotz Heizung und zunehmenden Erkältungserkrankungen bei Lernenden und Lehrenden.

Als weitergehende Schutzmaßnahmen und Hilfen werden CO² - Messgeräte, Plexiglas-Spuckschutz und Luftfilter gewünscht, die es aber bisher wohl nur in Einzelfällen gibt.

Die Kälte in den Klassen vielerorts sei kaum zu ertragen, der Unterricht in Winterjacken und mit dicken Decken schwierig. Einige berichten über einen erhöhten Krankenstand im Vergleich zum gleichen Monat im Vorjahr.

Eine einzige Schule allerdings berichtet einen verringerten bzw. nicht vorhandenen Krankenstand, was auf den besonderen Ansteckungsschutz mit Maskentragen usw. und die besondere Vorsicht bei Kontakten in diesem „Corona-Jahr“ zurückgeführt wird.

Turnhallen sind an vielen Standorten nicht nutzbar, weil geschlossen.

„Die Schulträger schließen gerne schnell Sporthallen und Schwimmbäder, weil das einfacher ist als Reinigung, Lüftung und Hygienepläne schreiben! Besonders problematisch mit SII mit Sport als 4. Abiturfach“

Den Mindestabstand von 1,5 Metern können Schulen in der Regel nicht einhalten. Viele würden deshalb eine Maskenpflicht aller Menschen auch in der Grundschule „dringend begrüßen“.

Kaum eine Rückmeldung spricht die Abstandsreglung an; real existent ist sie wohl eher selten.  

 

Digitale Ausstattung

 

An vielen Schulstandorten ist noch nichts bis wenig geschehen. Es mangelt am Internetzugang, an Schülergeräten, an schuleigenen Geräten, Ausstattung für Lehrkräfte mit Endgeräten, die sie nutzen dürfen. Die digitale Ausstattung ist weithin völlig unzureichend. Mehrere Rückmeldungen beziehen sich auf komplette Konzepte zum Medienkompetenzrahmen, die dem Schulträger seit 06/19 vorliegen, ohne dass sich etwas getan hätte.

An anderen Standorten ist aber dennoch einiges auf den Weg gebracht, was allerdings unter den typischen Arbeitsweisen von Administration bürokratisch lang dauert. Das Bemühen der Schulträger wird trotzdem des Öfteren positiv anerkannt. Ernsthaftes Bemühen und erste Schritte kommen an. Viele Lehrende besitzen allerdings bis dato keine Laptops oder iPads, die sie in der Schule benutzen können. Das heißt sie warten, bis Geräte ankommen.

Einige Beiträge bescheinigen:

„Die Unterstützung durch die Stadt ist gut“, „durch das Schulamt und die BR eher nicht“.

Das scheint sehr unterschiedlich zu sein und von Personen und Standorten abhängig. Es gibt sehr bemühte Schulträger, es dauert aber bei der digitalen Ausstattung alles zu lange.

Geduld ist weiterhin notwendig, d.h. die Handlungsmöglichkeiten eines erheblichen Teils der Schulen scheinen noch stark eingeschränkt zu sein durch Ausstattungsmangel, sodann mangelnde Fortbildung.

 

Ankommen der Digitalisierung in den Schulen

 

„Viele Lehrende sind noch nicht auf den digitalen Unterricht vorbereitet. Unsere Fortbildungen helfen, sind jedoch nicht ausreichend.“

Viele Eltern sind nicht auf digitalen Unterricht vorbereitet. Daneben fehlen in den meisten Haushalten der Kinder digitale Endgeräte.

„Elternhilfe fehlt oder kann nicht gewährleistet werden, da Eltern selbst berufstätig sind. Viele unserer Kinder wären, im Fall eines Lockdowns, zu Hause sich selbst überlassen.“

Konzepte werden eingefordert, laufen jedoch häufig ins Leere mangels Ausstattung;

Es besteht ein hoher Bedarf der Elternschaft nach Informationen aus der Schule.  Menschen suchen Sicherheit in Verlässlichkeit, die nicht geboten werden kann.

Die Medienbeauftragten der Schule (Lehrkräfte der Schule) haben extrem viel zu tun, ganz besonders in Zeiten der iServ Installierung.

Einzelne Schulen sehen sich in einer guten oder sehr guten Situation, was Ausstattung und Fortbildungsstand angeht.




4. Klassen- und Lerngruppenteilung und schuleigene Lösungen für Präsenz- und Distanzunterricht

(zum Anzeigen/Verbergen klicken)

Viele Schulen hatten bereits vor den Sommerferien Konzepte erarbeitet und erprobt und sich spätestens zu Beginn des neuen laufenden Schuljahres im Hinblick auf mögliche neue Infektionsszenarien vorbereitet. Sie zeigen sich somit auch auf andere Unterrichtsformen als Präsenzunterricht herkömmlicher Art vorbereitet bzw. betreiben ernsthaft die Weiterentwicklung von Kombinationen aus Präsenzunterricht mit und ohne Digitalisierungsanteilen und Homeschooling mit und ohne Digitalisierung in Abhängigkeit von entsprechender technischer Ausstattung, Fortbildungsstand, aber auch Eignung des Distanzlernens für bestimmte Gruppen von Lernenden.

Lerngruppenteilung ist organisatorisch vielerorts möglich und wird als effektives, weil intensives Unterrichten bewertet, trotz de facto damit verbundener Unterrichtszeit-Kürzung für die Lernenden. Dies kann aus Sicht vieler Schulleitungen und Kollegien dennoch zu mehr Lernerfolg führen als erzwungene Präsenz in großen Gruppen.

 

Aber nicht für alle Lernenden sind die mit Distanz-Lernen verbundenen Implikationen positiv und erfahren eine kritische und differenzierte Bewertung. Es kommt hinzu, dass digitale Geräte für einige Lernende nicht oder nur unter bestimmten Bedingungen Hilfsmittel zum Lernen und Arbeiten sein können. In diesem Sinne äußern sich einige Leitungen von Förderschulen für Sinnesgeschädigte bzw. geistig behinderter Kinder und Jugendliche. Unterrichtskürzung für Lernende wird auch bei etlichen Grundschulleitungen als problematisch angesehen.

Grundschulen im Brennpunkt wollen Gruppen nicht teilen, „das würde den Kindern den regelmäßigen täglichen Schulbesuch verwehren; tageweise oder wochenweise Beschulung wäre für unsere Kinder eine Katastrophe; auch Wechsel Vor- und Nachmittag“.

 

Bei weitem überwiegen aber Berichte über sehr gut funktionierende schuleigene Konzepte für Distanzlernen, und zwar sowohl ohne, besonders aber mit digitalen Medien, Misch-Konzepte unterschiedlichster Art mit geteilten Lerngruppen, was dem Gesundheitsschutz wie der Lern-Effektivität zugutekommt. Allerdings versetzt dies manche Elternhäuser in Schwierigkeiten, so dass geteilte Gruppen mit Anteilen von Home-Schooling bei vielen Eltern erst dann begrüßt wird, wenn das lokale Pandemiegeschehen besonders hoch ist und sie ihre Kinder in der Schule besonders gefährdet sehen.

 

Frage der Gruppenteilung: ein streitbarer Aspekt

 

 „Wie soll Notbetreuung (auf die ja fast jeder in der Grundschule einen Anspruch hat) und Distanzunterricht mit der gleichen Lehrkraft funktionieren, außer, wenn diese Lehrkraft doppelt so viel arbeitet?“

„Unterricht mit geteilten Gruppen lehne ich ab, da die Kollegen dann noch mehr arbeiten müssten oder der Unterricht müsste gekürzt werden.“

„Das würde in der Konsequenz zu einer sehr geringen Unterrichtsfrequenz führen, die nicht zuträglich wäre.“

„Eine Teilung von Lerngruppen würde enormen organisatorischen Aufwand und Mehrarbeit der Kollegen erfordern. Viele Kollegen sind sehr angespannt und melden sich krank, sobald eine zusätzliche Belastung auf sie zukommt. Das verschärft das Problem noch. Natürlich wäre halbe Klassenstärke sinnvoll und wünschenswert. Mit reduzierter Personaldecke vor Ort ist das aber nicht realisierbar.“

 Aber auch:

 

„Ich denke, dass fast jede Familie 1-2, 3 Tage Home-Schooling pro Woche organisieren kann, die Schulen müssen dann entsprechende Aufgabenformate wählen, die projektorientiert erarbeitet werden können.“

„Gut 2/3 der Kinder werden aktuell bis 14.00 Uhr bzw. 16.00 Uhr betreut, es gibt keine räumlichen Möglichkeiten parallel Unterricht und Betreuung (die in Klassenräumen stattfindet) durchzuführen.“

„Halbe Klassenstärken im Gymnasium, sinnvoll folgendes Konzept:  … “

„Notfall-Regelung kommt sowieso wieder“

„Lehrende würden den Unterricht mit halber Klassenstärke begrüßen, da hier die Gefahren für Schüler und Lehrer wirksam minimiert werden können.“

„Wir haben zwar kein spezielles Konzept für einen Lockdown, haben aber die Erfahrung mit geteilten Klassen aus der Zeit vor den Sommerferien.“

„Kleine Räume, viele Schüle*innen und angespannte Lehrkräfte ...wir würden gern die Klassen teilen, dann könnten wir den Abstand einhalten und noch individueller fördern, auch um die "Coronawochen" aufzuarbeiten. Die Lehrkräfte fühlen sich wie Versuchskaninchen.“

„OGS-Mitarbeiter_Innen haben eigene Arbeitsplatzprobleme bei ihrem Arbeitsgeber; Gruppenteilung bzw. –halbierung wäre möglicher Ausweg“

„Aufgrund der bereits vor der Corona-Pandemie bestehenden Raumnot (fast keine Differenzierungsräume) vor dem Hintergrund gewachsener Schülerzahlen wäre eine Teilung der Klassen nur realisierbar, wenn diese im Schichtbetrieb unterrichtet würden; parallel ist dies unmöglich.“

Bis zu 70% Schüler*innen aus Osteuropa; sprachliche und kulturelle Verständigungsprobleme mit dem Elternhaus

Abstandsregeln einhaltbar in kleinen Gruppen wären zielführender als mehr Unterricht in vollen Klassen

„Vor allem die Familien mit Angehörigen aus Risikogruppen sind sehr besorgt, wollen aber ihre Kinder auch nicht dauerhaft ausschließen. Bei hohen Inzidenzzahlen sollte Unterricht in kleineren Lerngruppen (vgl. die Empfehlung des RKI) erfolgen.“

„Wenn weitere Maßnahmen notwendig werden, halten wir eine Klassenteilung für mehr Abstand und gleichzeitigem Lernen auf Distanz für die beste Alternative. Unsere Erfahrungen vor den Sommerferien waren aufgrund der kleinen Lerngruppen SEHR positiv!

Der Unterricht mit halben Klassen war sehr effektiv und alle Hygienevorgaben konnten eingehalten werden. Jetzt würde ich die Situation als sehr unbefriedigend einstufen.“

„Die Lehrer würden verkürzten Unterricht mit halben Klassenstärken begrüßen, die Eltern eher nicht, da viele dann ein Betreuungsproblem hätten, es sei denn, das Infektionsgeschehen vor Ort explodiert.“

 

Unterrichtsqualität

 

„Was uns am meisten fehlt ist der "normale" Unterricht mit kooperativen Lernformen, Morgenkreis etc. Das darf ja im Moment nicht stattfinden.“ „Es wird in keiner Weise berücksichtigt, dass Unterricht nur nicht aus Sitzen und Zuhören besteht, sondern aus Bewegung, Interaktion, Aktion, Gestaltung im Miteinander, Gruppenarbeiten etc. etc. Der Ansatz, der Lehrer steht vorne und die Schüler sitzen auf ihren Plätzen, ist extremstes Mittelalter.“

Die Umsetzung der Maßnahmen führe zu einem anstrengenden Schulvormittag, der für die Lehrkräfte ohne Pause verläuft. Von Schulamt und Schulträger fühlen sich viele nicht gut unterstützt und kommen nur wegen der guten Kommunikation mit den Eltern und deren Verständnis für die Situation gut durch die Schulwochen.“

„Kurz und gut: Lernen und Lehren macht wenig Spaß in Coronazeiten mit eingeschränkten Mitteln. Das, was Schulleben ausmacht, kommt zum Erliegen.“

„Die Einhaltung der Hygienemaßnahmen benötigt viel Ressourcen an Zeit und Personal;

Ein "Aufholen" der Lerndefizite aus dem ersten Lockdown ist bereits deshalb nicht möglich.“

„Halbe Gruppen würden die Fortsetzung des Präsenzunterrichts wahrscheinlich dauerhaft ermöglichen und Infektionen nachhaltig vorbeugen. Ein größer gewordener Teil der Schülerschaft wird allerdings auch „abgehängt“ im Distanzlernen oder in verringerten Unterrichtszeiten.“

 

Digitale Arbeitsformen im Unterricht  

 

„Was die Vorbereitungen für einen Lockdown anbelangt, ist die Digitalisierung aufgrund von Mehrarbeit von Kolleg/innen derartig in Veränderung, dass es von dem Stand der Digitalisierung zu einem möglichen erneuten Lockdown abhängt, wie wir weiter verfahren.“

Viele Schulen sind flexibel und vorbereitet, was Konzepte und Medienwissen angeht.

Sie sind es allerdings„leid, immer wieder neue Konzepte schreiben zu sollen hinsichtlich der Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht, sich stetig fortzubilden, um z.B. Logineo LMS einzuführen, ohne dass die digitale Ausstattung eine Arbeit damit ermöglicht.“ Angefangen vom nicht vorhandenen WLAN bis hin zu immer noch fehlenden Endgeräten macht das unsere Arbeit wirklich schwer“.

Trotz intensiver Bemühungen ist es nach wie vor sehr schwierig, alle Lernenden in eine digitale Lernplattform (hier: Teams) einzuweisen.

„Im unterrichtlichen Alltag scheitert es bei ca. 20% der Lernenden an Detailproblemen, die häufig auch mit Unterstützung nur temporär gelöst werden können. Wir gehen davon aus, dass dieser Anteil der SchülerInnen im Falle eines Lockdowns selbst bei guter Vorbereitung nicht erfolgreich am Unterricht auf Distanz teilnehmen wird.“

 

Fazit: Die digitale Ausstattung und digitale Lehrerfortbildung ermöglicht an vielen Schulen nicht, im Präsenzunterricht die effektive Vorbereitung auf einen möglichen erneuten Lockdown vorzubereiten.

„Zusammenarbeit mit Träger (Stadt) läuft gut, Digitalisierung schleppt sich so dahin.“

„Noch kein schnelles Internet, das liegt an der Telekom. Wie aber sollen wir bei Schulschließung unser tolles Konzept zum Distanzlernen umsetzen? Außerdem fehlt noch immer ein Rechtssicherheits- Formular zur Unterschrift der Eltern bei Nutzung eines Videotools, weshalb ich es verboten habe. Schönen Gruß!“

Eine Bemerkung aus dem Hotspot:

„Unterricht auf Distanz haben wir seit ca. Karneval (Kreis Heinsberg) praktiziert, auf privaten Geräten. Die Schule hat Glasfaser, aber die Ausstattung des Gebäudes ist total veraltet. Video-Unterricht funktioniert nur von zu Hause sicher ohne Abstürze; seit Beginn des Schuljahres kompensieren wir schon einen Lehrerausfall von 25%. Wir haben schlichtweg kein Personal und keine Kapazität, um Logineo, LMS und diverse andere Programme einzurichten!“

Fehlendes Personal für solch grundlegende Strukturveränderungen der Arbeit beklagen einige.

 

„Jahrelang aufgebaute Defizite können nicht in Nullzeit verbunden mit den unkoordinierten Maßnahmen des Landes und der Katastrophe Logineo sowie dessen "Weiterentwicklungen" aufgearbeitet werden, für Berufskollegs unmöglich umzusetzen. Alle tun ihr Bestes im operativen Geschäft; ich erwarte den Mut, endlich office 365 und Teams zu legitimieren, damit die Berufskollegs auch ihrem Auftrag professionell gerecht werden können. Profis zu sein bedarf auch professioneller Werkzeuge.“




5. Luftfiltergeräte und CO2-Messgeräte

(zum Anzeigen/Verbergen klicken)

Etliche Schulleitungen erwähnen als sinnvoll, Luftfilter anzuschaffen, denen die größte Wirkung zugetraut wird. Einzelne Schulen wurden bereits vollständig mit Luftfiltern bzw.  Luftreinigungsgeräten ausgestattet.

„Dass von Seiten des MSB nur das Stoßlüften als "Konzept" entwickelt wurde, ist mehr als traurig und beschämend!“

„CO2- Messgeräte wurden uns in größerer Zahl zugesagt, gestern kamen insgesamt 5 kleine Geräte für über 40 Räume an.“

„Luftfiltergeräte statt Unterrichtskürzung durch Gruppenteilung wären eine Lösung. Luftreiniger in allen Klassenräumen fehlen, müssten sofort angeschafft werden, Kommunen sind damit aber überfordert.“

 „Ich finde empörend, dass sich Behörden Luftreinigungsgeräte bestellen zum Schutz der Mitarbeiter, dies aber für die Schulen nicht vorgesehen ist (Ausnahme: dort, wo nicht ausreichend gelüftet werden kann). … Auch ärgert mich, dass es SuS zugemutet wird, fast 8 Stunden bei geöffnetem Fenster lernen zu müssen (Stoßlüften alle 20 Minuten und in allen Pausen, wie tief sollen die Temperaturen an einem Schultag im Raum werden?) Welchem Arbeitnehmer würde man dies in Behörden und in der freien Wirtschaft zumuten? Da wären sofort die Gewerkschaften am Start. Aber bei Schülern und Lehrern, da soll dies möglich sein!“

 „Damit könnten auch die Lernenden in den gewohnten Gruppen bleiben. Diese Maßnahme würde das Infektionsrisiko stark verringern und den Präsenzunterricht sicherer machen. Die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten für alle Klassenräume ist erforderlich!“




6. Umgang mit Covid-19 und Quarantäne

(zum Anzeigen/Verbergen klicken)

Wenn Lehrende ausfallen, sollen auch die Jahrgänge übergreifend gemischt werden, wenn dadurch Präsenzunterricht aufrechterhalten werden kann. So die Vorgabe. Das halten Schulleitungen für nicht machbar.

„Wenn Lehrer ausfallen, sollen auch die Jahrgänge übergreifend gemischt werden, damit Präsenzunterricht aufrechterhalten werden kann. Das halte ich für nicht machbar, gerade hier sind wir im Hot Spot des Hot Spots (mit Inzidenz von über 500!!!), nur Lüften und Masken im Gebäude und auf dem Schulhof - wirklich ernst gemeint? Vielleicht wäre es mal gut gewesen, das letzte halbe Jahr für eine kluge Planung zu nutzen, die Fahrt auf Sicht ist zu kurz gedacht! Man kann doch wohl mehr erwarten.  An den Schulen müssen ständig Konzepte geschrieben werden, aber eigentlich nur für das Papier. Es erfolgt keine umsetzbare Maßnahme. Auch die Abfragen sind so verfasst, dass kein reales Bild entstehen kann. Wir tun, was wir können, um eine Schließung zu verhindern und schauen doch hilflos zu. Weder Eltern noch Lehrer sind beruhigt aufgrund der Maßnahmen des MSB.“

Es wird eine kluge Planung der Verantwortlichen in den vergangenen Monaten vermisst.

Empörung herrscht darüber, dass von den Schulen Konzepte erwartet werden, die aber nur auf dem Papier stehen.

Aktuell vergrößert sich die Ansteckungsgefahr über Geschwister, die auf verschiedene Schulen gehen und die Infektion in die Schule tragen. Die Quarantäne-Auflage bei positiv getesteten Schüler*innen wird seitens mancher Gesundheitsämter den Schulen nicht mitgeteilt. Eltern melden nicht transparent genug zurück.

„Unzureichende Kommunikation mit dem Gesundheitsamt: Schule wird nicht über positive Fälle informiert. Rückschluss: es sitzen Kinder in den Klassen, die in Quarantäne müssten, wir wissen davon aber nichts, wenn uns die Eltern es nicht mitteilen“

Das Gesundheitsamt muss für Schulleitungen erreichbar sein. Schulen können bei der Vielzahl der Fälle die Rückverfolgung nicht leisten.

„Der Ausfall von Lehrkräften durch Quarantäne und Erkältungskrankheiten nehmen zu. Die Aufrechterhaltung von Präsenzunterricht wird schwieriger und zur Dauerbelastung für Schulleitungenund Kolleg*innen.“

„Vulnerable Schülerschaft und die behinderungsbedingten Risikofaktoren werden in den Vorgaben nicht berücksichtigt! Es herrscht große Unsicherheit im Kollegium, bzgl. des eigenen Gesundheitsrisikos, besonders im Umgang mit Schwangeren. Aber auch die Frage: ist es nur eine Erkältung oder ist es eine Erkrankung nach Covid-19 beschäftigt das Kollegium.“

Der erhebliche Ausfall von Lehrkräften ist auf Dauer nicht aufzufangen. Große Belastung für die Lehrkräfte durch Betreuung von 2 Klassen im Vertretungsfall, schnelles Erarbeiten von Plänen für Distanzunterricht, Teilschließungen für Schüler*innen, Quarantäneauflagen für ganze Gruppen von Lehrkräften, durch Einarbeiten in Digitalisierung. Wenig Unterstützung vom Schulträger …

 

„Zurzeit hoher Ausfall von Lehrkräften wegen Erkrankung, Erkrankung in der Familie, Corona-Erkrankung in der Familie, Quarantäne mit kleinen Kindern“.

Eine wesentlich engmaschigere Teststrategie wird gefordert, gerne auch über Schnelltests.

 

„Derzeit sind bei uns zwei Kollegen und drei Kinder in Quarantäne, am 2. Schultag! Was, wenn mehr Kollegen betroffen sind: Auch Quarantäne bedeutet zwar Dienstpflicht, die Aufsicht vor Ort muss aber auch jemand machen: Mehrarbeit!“

Gebraucht werde „dringend mehr Schutz für die Kolleg*innen aus den Risikogruppen: Masken, Geld für Raumlüfter mit Covid-19-Filtern, evtl. Abtrennungen.“

Die Anzahl der Schüler*innen in Quarantäne und deren Nachverfolgung überfordert die Schule.

Einheitliches Vorgehen der Gesundheitsämter wäre notwendig, da einige Schulen mit mehreren gleichzeitig zusammenarbeiten müssen.




7. Schulleitungsaufgaben

(zum Anzeigen/Verbergen klicken)

„Die gesamte Verantwortung liegt bei den Schulleiter*innen. Die Maskenverschärfung ist zeitlich sogar unsäglich knapp mit nur wenigen Stunden im Vorlauf. Ich arbeite derzeit jeden Tag 8-12 H im Schulbüro und am Wochenende in meinem häuslichen Büro, um einen Teil der Organisation des Corona-Alltags vom Team (55) fernzuhalten. Alle meine Kolleg*innen arbeiten jede Woche im Schnitt 5 Stunden mehr (seit März!), um auch die gefährdeten Schüler*innen online unterrichten zu können. Die Schulkonferenz, in der auch zu Frage fünf Stellung (Unterricht mit halber Klassenstärke)genommen werden soll, findet erst noch statt. Insgesamt ist es extrem bedauerlich, dass die Entwicklung schulinterner Lösungen ausdrücklich untersagt ist.“

„Wir vermeiden Durchmischung von Gruppen einfach durch "inoffizielle" Maßnahmen und Unterrichtskürzung (Religion / Ganztag) - das taucht in keiner Umfrage auf...

Die Liste wäre noch lang, es ist eine Art Überlebenstraining leider mit unbestimmter Dauer und unbestimmtem Ausgang...“

„Besonders hilfreich ist das persönliche Netzwerk der Schulleitung.“




8. Ministerium

(zum Anzeigen/Verbergen klicken)

Wertschätzung der Schulleitungen seitens des Ministeriums ist nicht vorhanden.

„… und der Ministerpräsident sagt dann in öffentlichen Talk-Runden, dass die Schulleiter mal etwas eher aus den Ferien kommen sollten und sich mit den Konzepten der Landesregierung (??) auseinandersetzen sollten. Ich für meinen Teil habe in den großen Ferien nur 5 Tage außerhalb der Schule zugebracht und auch in den Herbstferien war ich nur an 4 Tagen fern der Schule. Der Umgang mit den Kollegien und den Schulleitungen ist unsagbar ignorant.“

Überraschend ist dabei weniger die Dynamik des Infektionsgeschehens als die andauernde Kurzfristigkeit der Vorgabenverkündung seitens des Ministeriums. Manche Schulleiter*innen teilen mit, dass sie die Erarbeitung eingeforderter Konzepte nun nicht mehr einsehen könnten, da es sich um „widerrufliche Ansagen handelt, die sich außerdem nicht immer plausibel erschließen und offen lassen, worum es eigentlich gehen soll, um Eindämmung des Infektionsgeschehens oder um Vorweisen möglichst flächendeckend offen bleibender Schulen.“

Der Schutz der Mitarbeiter*innen sei im Rahmen von Fürsorgepflicht unzureichend. Es gibt keine Gefährdungsbeurteilung für Schulleiter*innen. Die Arbeitsstättenverordnung mit Blick auf Corona sind nicht einzuhalten.

„Die Vielzahl an Kontakten in der Schule passt nicht zu den geforderten Kontaktbeschränkungen im Privatbereich. Liegt nun eine Gefährdung vor oder nicht? Dann bitte auch die Schulen mit einbeziehen. Die Politik macht sich unglaubwürdig.“

„Leider bleibt weiterhin jede sinnvolle Unterstützung seitens des Ministeriums aus. Nach sieben Monaten Pandemie die Handreichung "Masken und Lüften" als Konzept anzupreisen, sei höchst bedenklich.“

Die Belastung für Alle durch das Corona-Management des Ministeriums wird als sehr hoch eingestuft. Die Informationspolitik ermögliche keine Pause von schulischen Belastungen auch im privaten Bereich.

Das Festhalten an überflüssigen Verfahren (QA, Vera, Delfin 4 etc.) wird in vielen Beiträgen moniert. Die zeitliche Beanspruchung, die durch coronabedingte Fragen und Problemstellungen entstehen, sei immens hoch, wöchentlich mindestens 10 Stunden.

Aber auch dies eine Rückmeldung:

„Wir sind bestens versorgt, ich bin völlig mit der Ministerin d`accord, dass wir unbedingt Präsenzunterricht so lange wie möglich durchführen. Ich danke ausdrücklich der Landesregierung und insbesondere Frau Gebauer für ihre Arbeit (obwohl ich nicht erwarte, dass SLV das kommuniziert...). Beamte haben einen derartigen positiven Ausnahmestatus, vor allem in Lohnfortzahlung und Arbeitszeitgestaltung, dass in diesen Zeiten einfach mal gearbeitet werden muss.“




9. Gut versorgte Schulen

(zum Anzeigen/Verbergen klicken)

Etwa 35 bis 40 der insgesamt 334 Rückmeldungen zu Frage 5 berichten über gute und sehr gute    Ausstattung und Versorgung ihrer Schulen mit Hygienemaßnahmen und Lehrkräften, entweder in allen angesprochenen Aspekten oder zumindest in einigen. Hier werden eine oder mehrere positive Entwicklungen an ihren Schulen hervorgehoben. Dabei äußerten einige rundum Zufriedenheit bzw. Anerkennung und Dank für die kommunale Unterstützung, in einzelnen Fällen für Schulaufsicht und Ministerium (2mal).

 Mehrere berichten darüber hinaus über „sehr gute enge Zusammenarbeit mit dem Schulträger.“

„Einzige Schule am Ort, Belüftung gut, Abstände können eingehalten werden, sehr gute digitale Ausstattung.“  

„Hygienemittel werden ausreichend zur Verfügung gestellt, Masken für Lehrkräfte gab es; Lüften, Bereitstellung von Hygienemitteln und das Maskentragen klappen hervorragend. Ausfälle gibt es zurzeit keine bei uns.“

„Der Schulträger kümmert sich sehr, was die Hygiene angeht. Der Schulträger kümmert sich auch sehr, was die Umsetzung der Digitalisierung angeht“.

„Ausfall von Lehrkräften noch „im Rahmen“ oder „Ausfall von Lehrkräften gering (nur 2 von ca 110 aufgrund von Risiko), Reinigung der Räume durch Putzkräfte erfolgt regelmäßig, Unterricht kann bisher regulär durchgeführt werden“.

„Unser Schulträger hat in allen Klassenräume Raumluftreiniger aufgestellt“

 „Hygienemittel und täglich eine zusätzliche Reinigung aller Türklinken, Toiletten und Armaturen wurden vom Schulträger auf Antrag anstandslos bereitgestellt. Ausfall von Lehrkräften gibt es bisher "nur" akut krankheitsbedingt oder wegen Erkältungssymptomen.“

„Bisher haben wir Glück gehabt, es gab keinen Corona-Fall an unserer Schule. Durch die verbesserte Lufthygiene in den Klassenräumen sind die üblichen Erkältungswellen bei den SuS bisher ausgeblieben. Die Krankmeldungen im Kollegium erreichen nicht das Niveau der Vorjahre.“

„Bei uns läuft Vieles gut. Die Maskenpflicht hat die ewigen Diskussionen beendet;

Hygienemittel vorhanden, aus Fördergeldern eine Alltagsmaske/Lehrer vom Schulträger angeschafft, zwei weitere Alltagsmasken/Lehrer werden nun (vom Schulträger aus Fördergeldern) angeschafft, 1 Visir/Lehrer aus Schulmitteln angeschafft, 1 FFP2-Maske/Lehrer als "Notfallausstattung" zur Ausgabe im Notfall, tägliche Reinigung der Räume, Lüftung der Räume möglich, ein Lehrer nicht im Präsenzunterricht.“

„Der Bildungsgang Anlage A1 (Duales System, Berufsschule) könnte zu 100 % digital durchgeführt werden.“

„Wir sind einigermaßen aufgestellt und entwickeln uns täglich weiter. Wir warten auf eine umfassende sächliche Ausstattung, sodass ALLE Lehrer*innen Distanzunterricht anbieten können und ALLE Schüler*innen, die es benötigen, sich ein Gerät ausleihen können. Hier unterliegen wir den Bedingungen des Marktes: es gibt nix.“   

„Die Situation an der Schule ist unter den gegebenen Umständen gut: Das Gebäude ist sehr gut, die Hygienevorgaben können eingehalten werden, eine Lüftungsanlage ist vorhanden, Masken sind vorhanden, Sporthallen entsprechen den Vorgaben, eine erhöhte tägliche Reinigung ist gewährleistet, alle Lehrkräfte arbeiten“

„Die Hygieneschutzbestimmungen können bei uns gut umgesetzt werden und ich habe Glück, dass ich keine Lehrerausfälle zu beklagen habe“.

„Bei uns läuft der 3.Unterrichtstag bisher reibungslos, allerdings ist die Anzahl der SuS, die in Quarantäne sind, deutlich gestiegen. Ich gehe davon aus, dass die Zahl weiter ansteigen wird.“

„Kollegium ist durch interne Fortbildungen qualifiziert worden.“

„Im Moment haben wir alles im Griff und die Kollegen sind super!!!“




10. Zwischentöne

(zum Anzeigen/Verbergen klicken)

„Natürlich wäre Unterricht in halben Gruppen schön und sinnvoll, aber in der Realität nicht umsetzbar. Wir haben weder Räume noch Kolleg*innen dazu. Kinder tageweise zu Hause zu lassen ist für Grundschüler und ihre Familien keine Option. So kritisch ich vieles im Ministerium sehe, so sehe ich doch, dass dort aktuell die meiner Meinung nach richtigen Entscheidungen getroffen werden. Man kann vieles fordern, man darf aber auch den Sinn für die Realität nicht verlieren. Wir haben einfach keine andere Lösung als Masken und offene Fenster. Übrigens: Die Idee einiger Verbände, Lehramtsstudenten o.ä. einzusetzen, finde ich eine Katastrophe. Grundschulkinder brauchen gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer.“

„Ein Wollen bei Schulen, Verbänden, Gewerkschaften, die Probleme zu lösen, wird vermisst.

Es ist mittlerweile unerträglich, wie Schule und vor allem Verbände/ Gewerkschaften in Klage verfallen: "Es geht nicht ". Es wird Zeit für ein Wollen die Probleme zu lösen!“

„Ich persönlich bin die Diskussion leid. An meiner Schule läuft es einigermaßen gut. Wir haben nun mal nicht mehr Lehrer um Doppelschichten zu fahren.“

„Ich habe schon den Eindruck, dass der Schulträger versucht uns Schulen zu unterstützen; aber die Zeiten sind für alle schwierig.“




11. Anmerkungen zu dieser Befragung

(zum Anzeigen/Verbergen klicken)

„Die SLV tut sich leider durch zu einseitige bis polemische Kritik hervor, die überhaupt nicht weiterhilft. Auch die Auswahl der dargebotenen Fragen und Antwortmöglichkeiten zielt vorab in eine bestimmte Richtung.“

„Anders, als im Anschreiben scheinbar vorausgesetzt, sind die Gremien unserer Schule von den strengeren Maßnahmen nicht begeistert und lehnen die Einführung z. B. der Maskenpflicht mehrheitlich als übertrieben, gesundheitsschädlich und lernerschwerend ab.“

„Unterstützung durch Schulträger begrenzt, Politik weckt Erwartungen, die kaum zu erfüllen sind, Fragen sehr pauschal, daher schwer zu beantworten“.

„Danke für Ihre Umfrage!“                               

„Im Übrigen, vielen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz für Schulleiter*innen in schwierigen Zeiten.“