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Kommunikationsgestaltung in konflikthaften Situationen in Schulen

Moderatorin:

Kontakt: roefogssler9ogi@s1ovlv6vw-nrw.de <i class="gvfa-eipjf7nvelopeufhg far"7t></i> (roeaya8ssler@slv-q1x0nrw.dsmjowe)

Konditionen 

Module im Veranstaltungskalender

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Details

Schulleitungsqualifizierung:
„Kommunikationsgestaltung in konflikthaften Situationen in Schulen“

Veränderungsprozesse in Schulen lösen bei den Einen Ideen und Freude an neuen Möglichkeiten aus, bei  anderen Reserviertheit, Besorgnisse und Widerstand. Reaktionen auf neue Impulse sind vielgestaltig, seien diese „von oben“ ausgelöst oder aus der von innen empfundenen Notwendigkeit der Weiterentwicklung der eigenen Schule.  Kommunikations- und Konfliktfähigkeit von Kolleg:innen mit Leitungsaufgaben können in Phasen der Veränderung und Innovation helfen, um in diesen Prozessen die Information und die Beteiligung Aller transparent und konstruktiv zu gestalten, die unterschiedlichen Sichtweisen einzubeziehen, das Vertrauen möglichst Vieler zu gewinnen und zu erhalten und durch gutes Zusammenwirken die Kräfte zu bündeln.

Inhalte

Modul 1: Konfliktmanagement

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Konfliktmanagement – eine zentrale Schulleitungsaufgabe

Konflikte gibt es in jeder Schule. Wenn sie konstruktiv bearbeitet werden, verdeutlichen sie, welche Interessen- und Zielklärungen in der Schule notwendig sind, wie die Beziehungen untereinander gestaltet werden und welche Kräfteverhältnisse es in Teilgruppen des Kollegiums gibt. Werden Konflikte jedoch nicht bearbeitet, beeinträchtigen sie die Leistungsfähigkeit der Schule und belasten
die zwischenmenschlichen Beziehungen. Konfliktfähigkeit und Konfliktmanagement sind daher zentrale Aufgaben von Schulleiterinnen/Schulleitern und allgemein von Personen mit Leitungsfunktionen.

Schwerpunkte:

  • Konfliktverständnis, Entstehung und Eskalation von Konflikten,
    Systemischer Blick auf Konflikte in Schulen
  • Führung in Konflikten, Reflexion der eigenen Werte, Rollenklarheit,
    Konstruktive Konfliktbearbeitung – zentrale Rolle und Verantwortung von Schulleitung
  • Konflikte lösungsorientiert bearbeiten, Moderation eines Konfliktgesprächs, eigene Lösungswege in Schule



Modul 2: Kommunikationsgestaltung im System Schule

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Kommunikationsgestaltung im System Schule – professioneller Umgang mit Widersprüchen und konflikthaften Situationen

Kommunikation ist Information und Verständigung im Alltag. Sie ist auch Wissen und Fertigkeiten, die wir in beruflichen Kontexten anwenden; sei es um soziale Situationen zu gestalten, Konflikte und Widersprüche lösungsorientiert und konstruktiv aufzugreifen, schwierige Sachverhalte Klärungen zuzuführen oder Entwicklungen voranzutreiben und zu unterstützen.
Für Sie als Führungskräfte sind Kommunikationskompetenzen unverzichtbar für einen wertschätzenden Umgang mit allen Beteiligten, der sowohl dem Einzelnen als auch der Institution Schule mit ihren Aufträgen und Zielen nutzt. Spannungsfelder und Konflikte können mithilfe verbindender und klarer Gesprächsführung zwischen den Beteiligten und Betroffenen verstanden und möglichst häufig auch konstruktiv gewendet werden.

Schwerpunkte:

  • Konfliktfähigkeit und Grundlagen der Kommunikation
  • Modelle und Übungen zur Kommunikation, Gesprächstraining für schwierige und konflikthafte Gespräche
  • Kommunikation an Ihrer Organisation, Wertschätzungsdefizit und konstruktives Feedback



Modul 3: Beratungs- und Reflexionsräume für Schulleitungen in konflikthaften Situationen

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Beratungs- und Reflexionsräume für Schulleitungen in konflikthaften Situationen – Methoden zur Unterstützung professionellen Leitungshandelns

In Ihrem Berufsalltag als Leitungsperson in der Schule kennen Sie viele Anlässe, in denen Lehrkräfte, Eltern oder Schüler*innen Sie als externe Unterstützung ansprechen, um schwierige oder konflikthafte Sachverhalte zu klären. Daneben gibt es Situationen, in denen Sie sich als Leitungsperson selbst Unterstützung wünschen und Reflexionsmöglichkeiten im hierarchisch neutralen oder kollegialen Kontext suchen. Beide Konstellationen erfordern die Herstellung von Klarheit über Anliegen und Ziele des Gesprächs, Klärung der jeweiligen Rollen und reflektierende Distanz der beratenden Person zum eigenen Beratungsverhalten: Unter welchen Bedingungen wirkt Beratung hilfreich und wann nicht?  Wie sollte Beratung sein, damit sie als klärend, förderlich und stärkend erlebt werden kann?

Schwerpunkte:

  • Alltagskonzepte, semiprofessionelle und professionelle Beratungsformen für Leitungskräfte; Rollenklärungen
  • Möglichkeiten und Grenzen im Beratungs-Setting: Rolle der Hierarche;
    Training von Beratungsgesprächen Leitungs-Supervision/Coaching an eigenen Fallbeispielen
  • Beratung geben – Beratung nehmen: Kollegiale Beratungsformen
  • Reflektierendes Team



Modul 4: Widerstand für Entwicklung nutzen

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Widerstand für Entwicklung nutzen:
Lehrkräfte für Veränderungen gewinnen – offenen Austausch ermöglichen

Schule gestalten bedeutet alltägliche Veränderungen, seien es die Unterrichtsentwicklung, die Arbeit am Leitbild der Schule oder an Zielsetzungen zur eigenen beruflichen Weiterentwicklung als Führungskraft. Es gibt daneben auch tiefgreifende Veränderungen, die die Schule als Ganzes betreffen. Diese provozieren häufig Widerstand, der unterschiedlichste Gründe haben kann, bei Leitungspersonen jedoch häufig auch zu Schutz-Reflexen führt, die wiederum den offenen Austausch behindern können.
Um den schulischen Wandel dennoch erfolgreich zu gestalten, braucht es Zeit, Akzeptanz und Motivation aller Beteiligten.
Veränderungen bringen Widerstand hervor. Wie Sie in eigenen schulischen Entwicklungsprozessen konstruktiv damit umgehen und Ihr Kollegium für Veränderungen gewinnen können, soll in diesem Seminar beleuchtet werden.
Die Fortbildung regt dazu an, Ihre eigene Haltung bei Widerständen zu reflektieren, Freude an Widerstand zu entwickeln und alle Beteiligten in einen offenen und verbindenden Austausch einzubeziehen.

Schwerpunkte:

  • Was ist Widerstand?
  • Umgang mit Widerstand,
    Zeitpunkte und Gründe für Widerstände,
    Vorteile von Widerständen,
    Widerstandstypen
  • Offenheit für Widerstand,
    Methoden zur Schaffung guter Rahmenbedingungen für alle,
    Methoden zur Förderung konstruktiver Widerstände,
    Gesprächstechniken zur Unterstützung einer widerstandsoffenen Haltung



Die Veranstaltungen stehen in einem thematischen Zusammenhang, können jedoch auch einzeln gebucht werden. Sie richten sich an Leitungspersonen in Schulen sowie Lehrkräfte mit Führungsverantwortung aus erweiterten Schulleitungen, Steuergruppen usw.


Konditionen

Veranstaltungsort:

  • Bielefeld, Maria-Stemme Berufskolleg, Standort Detmolder Str. 280, 33605 Bielefeld

Die Veranstaltungen stehen in einem thematischen Zusammenhang, können jedoch auch einzeln gebucht werden. Sie richten sich an Leitungspersonen in Schulen sowie Lehrkräfte mit Führungsverantwortung aus erweiterten Schulleitungen, Steuergruppen usw.

Arbeitsmethoden:
Reflexion, Austausch, Übungen, Arbeit in Kleingruppen. Für die TN besteht die Möglichkeit, Beispiele aus der eigenen Praxis mit einzubringen.

Referentin:
Margret Rössler, Dozentin für Schulleitungsfortbildung, eh. Schulleiterin, Systemische Coach und Beraterin, Schulleitungsvereinigung NRW

Tagungsgebühr pro Modul:
150,- € bzw. 120,- € für Mitglieder

Im Seminarpreis enthalten sind Kaffeepausen mit Keksen vormittags, Mineralwasser im Seminarraum sowie die Seminarunterlagen. Ein Mittagessen ist nicht enthalten, doch gibt es Imbissmöglichkeiten auf dem Schulgelände.

Die Veranstaltungen sind als Fortbildung anerkannt. Sie können aus dem Fortbildungsbudget bezahlt werden.

Anmeldeschluss siehe jeweiliges Modul. Nach Schließung des Anmeldeportals kann eine Anmeldung nur noch direkt an roeswusler@slx+yv-nrw.de0n&nbsl1c3p;<i cl7niass="fa7dwtd-envj5elope far"></i> (roessle6oytr@slv-nrw.hpde) gesandt werden.
Tel. erreichbar unter Mobil: 0171 177 6168.

Bitte überweisen Sie die Tagungsgebühr nach Erhalt der Anmeldebestätigung unter Angabe Ihres Namens, dem Titel des Seminars sowie Ihrer Rechnungsnummer ("RNr. ...") und beachten Sie die weiteren Anmeldungs-, Zahlungs- und Stornierungshinweise  (Verwendungszweck, Rechnungsnummer, Bankverbindung uvm.).